Klimts „Der Kuss“ und der Marmorsaal, Konzertgrafik

Sechs Sonntagabende in Wien · 8. November bis 13. Dezember 2026

Kiss &
Concert

Klimt und Musik.
Ein Abend im Belvedere.

Klimts „Der Kuss“ nach Museumsschluss, nur für die Gäste des Konzerts. Danach das Konzert im Marmorsaal.

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Sammlung Belvedere & Konzert ab 99 €

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Klimts „Der Kuss“ & der Marmorsaal

Es spielen

Die Solisten des Wiener KammerOrchesters

Melanie Wurzer · Sopran

Programm

Termine 2026

Sechs Sonntagabende.

19:00 Uhr
Sammlung Belvedere

20:00 Uhr
Konzert

Ausgewählter Abend

Sonntag, 8. November 2026

19:00 Uhr Sammlung Belvedere20:00 Uhr Konzert

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In jedem Ticket enthalten

  • Sammlung Belvedere, exklusiv für Konzertgäste
  • Konzert mit den Solisten des Wiener KammerOrchesters
  • Freie Platzwahl innerhalb Ihrer gebuchten Kategorie
Saalplan · Marmorsaal
Saalplan des Marmorsaals: VIP vor der Bühne, Kategorie A im mittleren und Kategorie B im hinteren Bereich. Zugang über die Prunkstiege.
Visualisierung des Marmorsaals: Blick zur Bühne mit fünf Streichern und einer Sopranistin
KI-Visualisierung des Konzertaufbaus: Bühne, Streicherquintett und Sopranistin. Die genaue Bestuhlung und die Sicht vom einzelnen Platz können abweichen.

Ihr Abend im kleinen Kreis

Ankommen.
Kunst & Musik.

I

Das Haus

Das Belvedere, abends geöffnet

Das Obere Belvedere öffnet an diesen Abenden ausschließlich für die Gäste des Konzerts. Das kommt selten vor. Im ersten Stock erwartet Sie vor dem Konzert eine Bar mit Sekt, Wein und alkoholfreien Getränken.

II

Die Kunst

Die Sammlung Belvedere, fast für Sie allein

Klimts „Der Kuss“ ohne Gedränge, auch für ein Foto. Dazu weitere Werke von Klimt, Schiele und Waldmüller und die Charakterköpfe von Messerschmidt.

III

Die Musik

Das Konzert im Marmorsaal

Der Höhepunkt des Abends: ein Programm, das für diese Reihe entstanden ist, gespielt von den Solisten des Wiener KammerOrchesters. Vor den Fenstern liegt Wien, der Canaletto-Blick.

Ablauf des Abends

  1. Ihr Empfang

    Ankommen

    Einlass über die Sala Terrena, hier ist auch die Garderobe. Über die Prunkstiege gehen Sie hinauf in den ersten Stock.

  2. 19:00 Uhr

    Sammlung Belvedere, exklusiv für Konzertgäste

    Klimts „Der Kuss“ und die Hauptwerke der Sammlung im ersten Stock. An diesen Abenden ist das Haus nur für die Gäste des Konzerts geöffnet. Die Bar ist bis zum Konzertbeginn offen.

  3. 20:00 Uhr

    Das Konzert beginnt

    Im Marmorsaal. Freie Platzwahl innerhalb Ihrer gebuchten Kategorie.

  4. 21:30 Uhr

    Konzertende

    Ohne Pause. Die Bar ist nur vor dem Konzert geöffnet.

Klimts „Der Kuss“, Ausschnitt aus der Konzertgrafik
Gustav Klimt, „Der Kuss“ · Mit freundlicher Genehmigung des Belvedere, Wien

Sammlung Belvedere

Klimt nach Museumsschluss

Zeit für „Der Kuss“

Zwei Menschen, eng umschlungen, am Rand einer Blumenwiese. Klimt, Mitbegründer der Wiener Secession, lässt ihre Körper in goldenen Gewändern fast ineinander aufgehen. „Der Kuss“ wurde 1908 erstmals ausgestellt und 1909 vollendet. Echtes Blattgold, Silber und Platin lassen die Oberfläche schimmern. Nach Museumsschluss haben Sie Zeit, genauer hinzusehen.

1908
erstmals ausgestellt
1909
vollendet
Gold
Blattgold, Silber & Platin
Oberes Belvedere: die gesamte Schlossfassade am Abend

Ihr Abend im Schloss

Das Belvedere.

Prinz Eugen von Savoyen ließ das Belvedere von Johann Lucas von Hildebrandt bauen. Zwischen 1717 und 1723 entstand das Obere Belvedere für Empfänge und Feste. Der Blick führt über die Terrassen des Gartens hinunter zur Stadt.

Im Marmorsaal öffnet sich der Blick auf Wien. Über Ihnen spannt sich das Deckenfresko. Hier hören Sie heute Abend die Solisten des Wiener KammerOrchesters.

Anreise zum Oberen Belvedere
1717–1723
Bauzeit des Oberen Belvedere
Johann Lucas von Hildebrandt
Architekt
Prinz Eugen von Savoyen
Bauherr

Abendlicht mit KI bearbeitet. Ausgangsfoto: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0

Künstler

Es spielen.

Fünf Solisten des Wiener KammerOrchesters, gegründet 1946, und die Sopranistin Melanie Wurzer.

Wiener KammerOrchester im Mozart-Saal Wiener KammerOrchester

Das Ensemble

Die Solisten des Wiener KammerOrchesters

Fünf Musiker des Wiener KammerOrchesters spielen für Sie als Solistenquintett. Jede Stimme bekommt ihren Raum, die gemeinsame Erfahrung verbindet sie.

Das Ensemble

Das Wiener KammerOrchester wurde 1946 gegründet und feiert in der Saison 2026/27 sein 80-jähriges Bestehen. Schon 1946 dirigierte Benjamin Britten seine Serenade für Tenor, Horn und Streicher. 1952 spielte Daniel Barenboim als Neunjähriger mit dem Orchester. Zu seinen Weggefährten zählen Jörg Demus, Alfred Brendel, Friedrich Gulda und Paul Badura-Skoda. Carlo Zecchi, Philippe Entremont, Yehudi Menuhin, Sándor Végh und Heinrich Schiff prägten später seine Entwicklung.

Kammermusik beginnt mit Zuhören. Die Musiker antworten einander im selben Augenblick, eine kleine Bewegung kann dem gemeinsamen Spiel eine neue Richtung geben. Diese Aufmerksamkeit gehört auch zum Alltag des Wiener KammerOrchesters.

Im Belvedere stehen fünf Solisten aus den Reihen des Orchesters vor Ihnen. Die Erfahrung des Orchesters im Wiener Konzerthaus und auf internationalen Bühnen verbindet sich mit dem persönlichen Spiel jedes Musikers. Jede Stimme hat ihren eigenen Raum.

Eine Stimme führt, die nächste antwortet. Die Musiker wechseln zwischen diesen Rollen und behalten den gemeinsamen Klang im Ohr. Diese Nähe macht die Kammermusik für das Orchester so wichtig.

Fünf eigenständige Stimmen, eine gemeinsame musikalische Sprache. Im Quintett hören Sie, was das Wiener KammerOrchester zusammenhält: die Freude, aufeinander zu hören und gemeinsam Musik entstehen zu lassen.

Website des Wiener KammerOrchesters

Wiener KammerOrchester · Mozart-Saal, Wiener Konzerthaus · © Rolando Ferrigato · Juni 2025

Melanie Wurzer, Sopran

Die Solistin

Melanie Wurzer

Sopran

Im Belvedere hören Sie Melanie Wurzer mit Schuberts „Ave Maria“ und mit „Mein Herr Marquis“ aus der „Fledermaus“.

Debüt an der Deutschen Oper am Rhein. Violetta, Micaëla, Zerlina. Und im Sommer 2027 Verdis „Aida“ beim Wiener Opernsommer.
Biografie

Ausbildung

Sologesang am Konservatorium der Stadt Wien, der heutigen MUK, Abschluss mit Auszeichnung. Master 2016 am Schweizer Opernstudio in Biel/Bienne.

Bühnen

Deutsche Oper am Rhein, Theater Biel/Solothurn, Schlossfestspiele Langenlois, Wiener Opernsommer. Langjähriges Ensemblemitglied des Salzburger Operettentheaters. Auf Tournee in Japan, zu Gast beim Ersten Operettenfestival China.

Partien

Violetta in „La Traviata“, Micaëla in „Carmen“, Zerlina in „Don Giovanni“, Marzelline, Gretel. In der Operette die Hauptrollen in „Die Csárdásfürstin“ und „Im Weißen Rössl“. 2027 singt sie die Sacerdotessa in „Aida“.

AusblickWiener Opernsommer 2027 · „Aida“

Ausblick · Juli 2027

Wiener Opernsommer

Giuseppe Verdi · „Aida“

Im Juli 2027 bringt der Wiener Opernsommer Verdis „Aida“ unter freiem Himmel auf die Bühne, in der Opernarena am Heumarkt in Wien. Es spielt das Wiener KammerOrchester, es singt der Philharmonia Chor Wien. Die Leitung hat Intendant Joji Hattori.

Melanie Wurzer, die Sopranistin von Kiss & Concert, singt dort die Sacerdotessa.

Zum Wiener Opernsommer

Fotos · © Theresa Wey

  1. 01 Alfredo D’AmbrosioEn badinant

    Ein Spiel mit den Saiten

    „En badinant“ heißt „scherzend“. D’Ambrosios kurze Musik nimmt das beim Wort: Die Melodie hüpft, wendet sich und zieht mit leichtem Schritt weiter. Ein Auftakt, der die Lust am Spielen hörbar macht.

    Hintergrund ↗
  2. 02 Wolfgang Amadeus MozartAllegro aus dem Divertimento D-Dur KV 136

    Mozart nimmt Anlauf

    Mozart beginnt mit Schwung: Die Streicher treiben die Musik voran, dann öffnet sich Platz für eine singende Melodie. Im Allegro seines Divertimentos D-Dur KV 136 wechseln Beweglichkeit und Wärme wie im Gespräch. Zu fünft lässt sich dieses Hin und Her besonders nah verfolgen.

    Hintergrund ↗
  3. 03 Edward ElgarSalut d’amour

    Ein Liebesbrief ohne Worte

    Alice Roberts schenkte Elgar ein Gedicht, er antwortete 1888 mit Musik. Aus seinem „Liebesgruss“ wurde „Salut d’amour“. Die Melodie schwingt sanft aus, als wollte sie noch ein wenig bleiben. Eine persönliche Liebesgeschichte, die Sie ganz ohne Worte hören können.

    Hintergrund ↗
  4. 04 Giacomo PucciniO mio babbino caro Instrumentalfassung

    Eine Bitte, die alles verändert

    Um Lauretta herum wird um ein Erbe gestritten. Sie will Rinuccio heiraten und braucht die Hilfe ihres Vaters. Aus ihrer zärtlichen Bitte macht Puccini in „Gianni Schicchi“ eine Melodie, der auch der Vater nicht widerstehen kann. Hier übernehmen die Streicher den Gesang.

    Hintergrund ↗
  5. 05 Johannes BrahmsUngarischer Tanz Nr. 5

    Erst zögern, dann losstürmen

    Brahms lässt den Tanz kurz innehalten, dann stürmt er weiter. Die vertraute Melodie wechselt zwischen Zurückhaltung und Feuer, als würde sie immer wieder neuen Anlauf nehmen. Im „Ungarischen Tanz Nr. 5“ steckt diese ganze Spannung auf wenigen Minuten Raum.

    Hintergrund ↗
  6. 06 Antonio VivaldiDer Winter

    Kälte, die man hören kann

    Die Geigen zittern, der Wind fährt dazwischen, Zähne klappern. Dann führt Vivaldi ans Feuer, während draußen der Regen fällt. Im letzten Satz geht es aufs glatte Eis, bis die Winde aufeinandertreffen. Ein ganzes Winterbild in drei Sätzen, mit der Solovioline mitten im Geschehen.

    Hintergrund ↗
  7. 07 Franz SchubertAve Maria mit Sopran

    Eine Stimme findet Ruhe

    Schuberts „Ave Maria“ begann als Gebet einer jungen Frau in einer Geschichte von Walter Scott. Über der gleichmäßig fließenden Begleitung zieht die Stimme ihre weiten Bögen. Die Melodie gibt einer Bitte Raum und Ruhe. So nah gesungen, braucht sie keine große Geste.

    Hintergrund ↗
  8. 08 Niccolò PaganiniLa campanella

    Das Glöckchen und die Violine

    „La campanella“ bedeutet „das Glöckchen“. Die helle Melodie kehrt immer wieder, während die Violine dazwischen zu neuen Sprüngen ansetzt. Sie können dem vertrauten Gedanken folgen und sich zugleich von jeder Wendung überraschen lassen. Ein Spiel voller Beweglichkeit und Witz.

    Hintergrund ↗
  9. 09 Johann Strauß (Sohn)Mein Herr Marquis mit Sopran

    Ein Lachen als Antwort

    Auf dem Ball des Prinzen Orlofsky glaubt Eisenstein, sein Stubenmädchen Adele zu erkennen. Sie lacht ihn einfach aus: Ein Herr wie er sollte doch genauer hinsehen. Johann Strauß macht aus diesem Lachen in der „Fledermaus“ eine Melodie, die perlt und tanzt. Die Sopranstimme darf spotten und glänzen.

    Hintergrund ↗
  10. 10 Jules MassenetMéditation aus Thaïs

    Was die Worte nicht sagen

    In Massenets Oper „Thaïs“ steht die Titelfigur vor einer Entscheidung, die ihr Leben verändert. Nun spricht die Violine für sie. Die Melodie der „Méditation“ steigt an, wird dringlicher und findet wieder zur Ruhe. Ein innerer Wendepunkt, den Sie hören können, ohne die Bühne zu sehen.

    Hintergrund ↗
  11. 11 Johann Strauß (Sohn)An der schönen blauen Donau Gekürzte Fassung

    Wien gerät ins Schwingen

    Beim Donauwalzer genügt oft ein Melodieanfang, und man erkennt ihn. Johann Strauß lässt einen Walzergedanken aus dem nächsten wachsen, die Musik hebt an und schwingt weiter. Hier hören Sie „An der schönen blauen Donau“ in gekürzter Fassung und zu fünft, mit jeder Stimme ganz nah.

    Hintergrund ↗
  12. 12 Johann Strauß (Vater)Radetzky-Marsch

    Noch einmal voller Schwung

    Nach dem Schwingen des Walzers setzt Johann Strauß Vater einen festen Schritt. Der „Radetzky-Marsch“ lebt von seinem klaren Puls und einer Melodie, die sofort ins Ohr geht. Zum Schluss bündelt er noch einmal die Energie des Abends.

    Hintergrund ↗

Anreise & Eingang

Ihr Weg ins Obere Belvedere.

Prinz-Eugen-Straße 27
1030 Wien

Eingang an der Gartenseite: Sala Terrena. Die Prunkstiege führt zum Marmorsaal.

Öffentliche Verkehrsmittel

  • DStraßenbahn · Schloss Belvedere
  • S / 18 / OQuartier Belvedere
  • U1Hauptbahnhof · etwa 15 Minuten zu Fuß
Wegbeschreibung öffnen
Orientierung: Oberes und Unteres Belvedere, Schlossgarten und Konzertzugang
Schematische Orientierung · nicht maßstabsgetreu

Was Sie wissen möchten

Fragen zu Ihrer Buchung?

sales@belvedereconcerts.at
Wie erhalte ich meine Tickets?

Nach der Zahlung kommen Ihre Tickets mit QR-Code per E-Mail. Zeigen Sie den Code am Eingang auf Ihrem Smartphone oder ausgedruckt vor.

Kann ich einen bestimmten Sitzplatz buchen?

Sie buchen VIP, A oder B und wählen Ihren Platz vor Ort innerhalb dieser Kategorie. Ein bestimmter Einzelplatz wird nicht reserviert.

Wie lange dauert der Abend?

Ab 19:00 Uhr sehen Sie die Sammlung Belvedere, an diesen Abenden nur für Konzertgäste geöffnet. Um 20:00 Uhr beginnt das Konzert. Es endet um 21:30 Uhr, ohne Pause. Die Bar im ersten Stock ist nur vor dem Konzert geöffnet, mit Sekt, Wein und alkoholfreien Getränken. Im VIP-Ticket ist ein Glas Sekt enthalten.

Ist der Besuch barrierefrei?

Das Obere Belvedere ist barrierefrei zugänglich. Wenn Sie einen Rollstuhlplatz benötigen, stimmen Sie Ihren Besuch bitte vor der Buchung mit uns ab: sales@belvedereconcerts.at.

Was gilt für Kleidung und Garderobe?

Wir empfehlen Smart Casual. Bitte geben Sie Mäntel, Jacken, sperrige Rucksäcke und Regenschirme an der Garderobe ab.

Darf ich während des Konzerts fotografieren?

Während des Konzerts sind Foto-, Video- und Tonaufnahmen nicht erlaubt. In der Sammlung gelten die Regeln des Museums.

Was mache ich bei einem Buchungsproblem?

Wir helfen Ihnen gerne: sales@belvedereconcerts.at.

Sechs Sonntagabende in Wien · 8. November bis 13. Dezember 2026

Kiss & Concert

Klimt und Musik. Ein Abend im Belvedere.

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